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Friedrich Nietzsche

Nietzsche

Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese./ Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft./ Die Scham existiert überall, wo es ein »Mysterium« gibt./ Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen./ Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut: Denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohl tut./ Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken – er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster./ Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel./ Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum./ Was mich nicht umbringt, macht mich stärker./ Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«, – man muss krank genug dazu sein./ Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln müssen./ Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender./ Im Kampf mit der Dummheit werden die billigsten und sanftesten Menschen zuletzt brutal./ Der Asket macht aus der Tugend eine Not./

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NOFX in München

Backstage, 17. August, einziges Deutschlandkonzert 2010 (außer Festivals)

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Zum Tag der Linkshänder

Ein paar Fakten über Linkshänder:

- unter den Hochbegabten sind anteilsmäßig mehr Linkshänder als in der Gesamtbevölkerung. So finden sich unter den Mitgliedern von Mensa e.V. (dem internationalen Verein der intelligentesten 2 % der Menschen) doppelt so viele Linkshänder, als es der Anteil der Linkshänder an der Gesamtbevölkerung erwarten ließe. In den Vereinigten Staaten finden regelmäßig Mathematiktests für Schüler statt. Die Statistiken dieser ergeben, dass in den besten 0,1 % ein überdurchschnittlicher Anteil von 25 % linkshändig ist. Daraus lässt sich jedoch nicht schließen, Linkshänder seien im Allgemeinen insgesamt intelligenter als Rechtshänder. Es hängt wohl eher damit zusammen, dass für Mathematik nicht nur hauptsächlich logisches Denken erforderlich ist (linke Gehirnhälfte -dominant bei Rechtshändern-, siehe Tabelle oben), sondern vor allem auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen (rechte Gehirnhälfte -dominant bei Linkshändern-, siehe Tabelle oben).

- in einigen Sportarten sind Linkshänder deutlich im Vorteil
Im Spitzensport ist der Anteil von Linkshändern höher als in der Gesamtbevölkerung. Dies gilt besonders für Zweikampf- und Schlägersportarten, wie Boxen, Tennis… Der Anteil an Linkshändern bei den Topsportlern kann, abhängig von der Sportart, bis zu 55 % ausmachen. In den Sportarten, in denen Wettkämpfer ihre Gegner beobachten müssen, um eigene Reaktionen auf die Aktionen der Gegner zu planen, ist der Anteil an Linkshändern bei den Spitzensportlern besonders hoch. Hauptursache ist, dass Sportler normalerweise deutlich häufiger mit Rechtshändern zu tun haben und auf deren Bewegungsabläufe trainiert sind. Die bei Linkshändern öfters feststellbare bessere Raumverarbeitung in der dominanten rechten Gehirnhälfte scheint bei der Einschätzung von Bewegungsabläufen vorteilhaft zu sein.

- Linkshänder können durchschnittlich besser Tonhöhen unterscheiden und sind häufiger Musiker

- statistisch gesehen sind Blonde doppelt so häufig Linkshänder wie dunkel- oder rothaarige Menschen

- Linkshänder erholen sich im Allgemeinen nach Hirnverletzungen und Schlaganfällen schneller und besser. Dies scheint mit daran zu liegen, dass ihr Gehirn weniger “einseitig” arbeitet und sich die Hirnfunktionen mehr auf beide Hirnhälften verteilen.

- Forscher haben ein Gen entdeckt, von dem sie glauben, dass dieses es Linkshändigkeit vererbt. Die gute Nachricht ist, dass du, wenn du Linkshänder bist, dieses Gen hast, und es weiter durch die Generationen vererben wirst.

- Linkshänder können besser Spiegelschrift schreiben und häufig auch besser lesen als Rechtshänder

- Selbstmord/Suizid: Es gibt mehr linkshändige Selbstmörder. Bei Experimenten wurde herausgefunden, dass bei einer Schädigung der linken Hemisphäre durch Unfall etc. die Patienten depressiv werden, bei einer Schädigung der rechten Hemisphäre dagegen die Patienten dennoch optimistisch bleiben. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die linke Hemisphäre eher optimistisch, die rechte hingegen pessimistisch ist. Das bedeutet, dass Linkshänder, deren Denken von der rechten Gehirnhälfte dominiert wird, aufgrund dessen eher zu Depressionen oder Suizid neigen könnten.

- Je gewalttätiger eine Gesellschaft ist, desto mehr Linkshänder gibt es. Mit der Linken schlägt man besser. Warum sind Linkshänder nicht längst ausgestorben? Weil sie im direkten Kampf erfolgreicher sind als Rechtshänder, behaupten französische Wissenschaftler.

- Es gibt mehr Linkshänder unter Straftätern. Der Anteil der Linkshänder bei Serienkillern soll fast die Hälfte ausmachen (45%). Dagegen ist unter der “Normalbevölkerung” nur ca. jeder 10. linkshändig. Auch in Krimis ist oft nicht der Gärtner, sondern der Linkshänder der Mörder.

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Zelten 2010

Wie in jedem Jahr veranstaltete der glorreiche FC Mösenglück 69 auch heuer wieder einen Zeltspaß. Am 7. August wurde mittags im Garten des Schottenvaters aufgesattelt und gesammelt nach Duisburg gefahren, um Gerstensaft und den Schotten einzuladen. Man fuhr, wie auch schon in den Jahren zuvor, an den Wisseler See ins beschauliche Kalkar, unweit von Kernis Wunderland. Nach 1,5 schier unendlichen Stunden des Pavillon- und Zeltaufbaus, auch unser nagelneuer Fahnenmast kam zum Einsatz, konnte dann endlich der Grill angeworfen und das erste Fässchen angestochen werden. Nachdem die erste Ladung Würstchen vertilgt war, ging man rasch zu Nacken über. Und auch der Anstich des zweiten Fässchens ließ nicht lange auf sich warten. Auf den Konsum harter Medizin verzichtete man am ersten Abend – abgesehen von ein paar Jägusz – noch, so dass dieser beim Verzehr von Fass Nummer drei relativ geruhsam ausklang. Man schonte seine Kräfte für den traditionell etwas feuchteren Samstag. Der begann dann bei Kaffee und Brötchen, es dürften so um die 99 gewesen sein. Nach dem Frühstück konnten wir uns dann wieder ganz dem güldenen Gerstensaft widmen. Das heißt, fast. Die heikle Situation, dass wir von allen Seiten von Familien belagert wurden, was am Vorabend schon zu schlimmen Befürchtungen führte, entschärfte der Namensvater mit der ihm eigenen Souveränität, indem er mit den Kleinen anbandelte. Damit konnten wir auch bei den Erziehungsberechtigten punkten, was alle Bedenken zerstreute. Der Trainer tat sich als As hervor, was das Aufblasen unseres nagelneuen Gummikreuzers anbetrifft. Nur das Wetter wollte noch nicht so mitspielen, es war bewölkt. Zum Glück war der kurz zuvor aus der U-Haft entlassene Wettergott Kachelmann mit von der Partie, der mit seiner Ansage, der Himmel reiße um 12 Uhr auf, für Entspannung sorgte. So kam es dann auch. Also machte sich, ich glaube es war während Fass 4 und nach dem gemeinschaftlichen Verzehr köstlichen Apfellikörs, die halbe Mannschaft auf zum See, um etwas Wassersport zu betreiben. Mit dabei war auch die riesige, fleischfarbene Längsboje, die äußerlich stark an einen Phallus erinnerte. An dieser Stelle sei nochmal ausdrücklich der Eismann gelobt – klasse Investition! Während die Einen paddeln gingen, bewachten die Anderen das Lager. Um einem Koller gar nicht erst den Hauch einer Chance zu geben, begann man sich dem flüssigen Teil des Kühlschrankinhaltes zu widmen. Schnell wurden erste Limetten geschnitten und verzehrt. Auch die musikalische Untermalung wurde zeitweise etwas rockiger. Die Wasserratten kamen bald wieder und pünktlich um 15 Uhr gab es dann lecker Kuchen. Erste Ausfallerscheinungen hatten sich längst eingeschlichen und in Folge des Kaiserwetters gab es vereinzelt auch verbrannte Arme, Füße, Glatzen. Der Tag ging ebenso flux vorbei, wie sich die Fässerchen leerten. Gegen Abend stellte sich dann heraus, dass Fass 7 defekt war, die Kohlensäure war weg! Damit wäre fast das Schlimmste eingetreten, was aber Gott sei Dank durch das beherzte Eingreifen Grubas und des Namensvaters gerade noch mal abgewendet werden konnte. Der Saft kam nun aus Flaschen, was aber nicht weiter tragisch war. Für die meisten stand nun das Lampionfest auf dem Programm, die Daheimgebliebenen versüßten sich den Abend mit Wodka, nachdem die Limetten ausgegangen waren auch mit Wodka-Tabasco. Der Spaß war so groß, dass man sich darüber klar wurde wie überflüssig Hosen sind und kollektiv blank zog. Was später auch den ein oder anderen zurückgekehrten Festgänger zur spontanen Nachahmung inspirierte. Inzwischen goß es wie aus Eimern und das ein oder andere Zelt drohte davonzuschwimmen. Das war zu diesem Zeitpunkt allerdings Jacke wie Hose. Nach und nach leerte sich die Runde, die meisten waren erschöpft über das am diesem Tag geleistete. Nur einer, der Strahler, drehte noch mal richtig auf. Beim gemeinsamen Schmettern von Udo-Jürgens-Hits schwappte die Stimmung noch mal hoch. Der Trainer verbrachte die Nacht im Zwiegespräch mit zwei Nachwuchshühnern, während der Rest, teilweise Ohropax-geschützt vorm singenden Strahler, nach und nach einschlummerte. Am nächsten Morgen konnte man stolz Bilanz ziehen: das Bier war alle, der Schnaps wurde komplett verputzt, wir hatten einen großen Auftritt hingelegt. Sicher gab es das ein oder andere Wehwehchen zu beklagen: neben den oben schon erwähnten Verbrennungen sah sich Präsident Göring nicht in der Lage, sein Vehikel gen Heimat zu bewegen, was er dann jedoch mit Bravur vollbrachte. Ob die Rückgabe des Equipments reibungslos von statten ging, kann ich leider aufgrund eines vorzeitigen Rendezvous mit meiner Kloschüssel nicht beantworten, davon kann man aber ausgehen und ich habe nichts gegenteiliges vernommen. Ein großer Dank muss an dieser Stelle noch an Mr. Bubbles für die generöse Bierspende ausgesprochen werden. Das ist alles andere als selbstverständlich. Bleibt festzuhalten, dass die Leistung durchweg mehr als stimmte und wir uns voller Zuversicht auf Zelten 11 freuen können!
Im Anschluss noch ein paar optische Impressionen:




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Kategorie PC bei your-demotape.com

Multiversum Records erobert das Netz. Hier reinklicken, reinhören, Fan werden.

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blabla

Die landwirtschaftliche Produktion auf heutigem Stand könnte 12 Milliarden Menschen ernähren. Trotzdem stirbt alle 5 Sekunden ein Kind von unter 10 Jahren an Unterernährung. Alle 4 Minuten verliert ein Kind das Augenlicht, weil es an Vitamin-A-Mangel leidet. Auf jedem Markt in Afrika kann man europäisches Gemüse zu einem Bruchteil des Preises einheimischer Produkte kaufen. Die milliardenschweren Agrarsubventionen der EU verhindern nicht nur den Export von Nahrungsmitteln aus der dritten Welt, sie zerstören auch deren Binnenmärkte. In 37 afrikanischen Staaten steht Homosexualität unter Strafe. Genitalverstümmelung findet in 28 afrikanischen Staaten statt, in sieben Ländern werden nahezu alle Frauen verstümmelt. Der Grund dafür ist Religiosität. Auf der ganzen Welt laufen muslimische Jugendliche voller Hass und Verblendung, aber mit dem Verstand von 4jährigen, herum. In immer mehr US-Staaten wird nicht Darwin sondern Kreationismus gelehrt. Die republikanische Partei ist neben den Religionen eine der fortschrittsfeindlichsten Organisationen auf der ganzen Welt. Die Existenz des Klimawandels zweifeln Republikaner bis heute an. Abgeordnete entschuldigen sich beim BP-Chef für die von Obama verhängten Entschädigungszahlungen und lehnen Umweltauflagen wie auch den Ausbau erneuerbarer Energien strikt ab.

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Michael Jackson

Heute vor einem Jahr ist der größte Popmusiker aller Zeiten viel zu früh von uns gegangen.

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Volker Pispers

Haben wir eine Wahl?

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Öl

In der Schule habe ich mal gelernt, dass ein Tropfen Öl einen Hektoliter Wasser (=1.000 l) verseucht. In den Golf von Mexiko fließen laut BP-Angaben (!) seit dem 22. April täglich 800.000 Liter Öl. Das sind bis heute, also nach 49 Tagen, ungefähr 39.200.000 Liter Öl, die ins Meer geströmt sind. Ein Liter besteht laut eigener Internetrecherche aus etwa 50.000 Tropfen. Das heißt, bisher sind 39.200.000 mal 50.000 Tropfen ausgelaufen, das macht 1.960.000.000.000 Tropfen Öl, die bisher insgesamt 1.960.000.000.000.000 Liter Wasser verseucht haben. In Worten: Eine Billiarde & neunhundertsechzig Billionen.
Es ist ohne Zweifel die größte bisher von Menschen gemachte Naturkatastrophe der Geschichte. Allerdings ist sie scheinbar immer noch nicht groß genug, denn an der Art der Ölförderung wird sie nichts ändern.

Mittlerweile liest man von 9,5 Millionen Litern täglich. Den Rest kann man sich ausrechnen…

Und jetzt sind’s schon bis zu 17 Millionen l/Tag!

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Sparpaket

Vermögensverteilung 2007

Die Bundesregierung spart. Jedenfalls behauptet sie das. In Wirklichkeit werden natürlich bloß weniger Schulden gemacht als ursprünglich geplant, von Sparen im Sinne von weniger Geld ausgeben als man einnimmt, kann nicht die Rede sein. Den Gürtel enger schnallen sollen mal wieder die unteren und mittleren Einkommen. Die Reichen werden wie üblich verschont. Auch wenn viele Millionäre bereits höhere Steuern für sich selbst fordern. Der deutsche Schuldenberg wächst also weiter, auf Kosten der Schwächeren wird sein Wachstum nur etwas verlangsamt. Die oberen 10% der Gesellschaft, die ohnehin schon über mehr als 60% des Privatvermögens in Deutschland verfügen, bleiben von Einschnitten verschont und die Kluft zwischen Arm und Reich wird durch die Bundesregierung weiter vergrößert.
Die Empörung über diese Maßnahmen wird sich voraussichtlich in Grenzen halten, denn ab übermorgen interessiert den deutschen Michel nur noch eins, nämlich die Fußball.. äh.. FIFA-WM.

Vermögensverteilung

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  • "Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild. Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht, aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!"
    Farin Urlaub

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